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Anleitung zum Anrühren von Leinölfarbe aus unseren in Öl geriebenen Farbpasten

 

 

  • Füllen Sie die gewünschte Menge an Farbpaste in einen geeigneten Behälter. Klopfen Sie den Behälter leicht, z.B. auf einer Tischoberfläche, bis die Farbpaste eine ebene Oberfläche bildet.

 Leinölpaste

 

  • Die fertige Leinölfarbe besteht aus einem gleichwertigen Gemisch von gekochtem Leinöl (auch Leinölfirnis genannt) und pigmentierter Paste. Um die Pastenmenge leichter bestimmen zu können, kann man einen hölzernen Rührstab senkrecht in die Farbpaste halten. Am Holzstab lässt sich die Menge der Paste ablesen. Verdoppeln Sie die Menge und markieren Sie dann diese mit einem Strich auf dem Stab.

Leinölpaste und Rührstab

 

  • Stellen Sie den Behälter auf eine Waage und fügen Sie Sikkativ (beschleunigt den Trocknungsprozess der Ölfarbe) hinzu- ca. 4-8 ml auf ein 1 kg Paste. Eine Ausnahme bildet schwarze Leinölpaste. Diese ist sehr dünn und wurde mit viel Öl gerieben. Hier kann man bis zu 15 ml Sikkativ pro kg Paste hinzufügen.

Leinölfarbe und Sikkativ

 

  • Nun fügt man das gekochte Leinöl zur Farbpaste. Dafür kippt man es in kleinen Mengen in den Behälter und rührt Paste und Leinöl gut zusammen. Enthält der Behälter so viel Farbe wie am Holzstab markiert, ist die Leinölfarbe fertig.

Leinölfarbe und gekochtes Leinöl

 

  • Die Leinölfarbe ist jetzt anwendbar.

fertige Leinölfarbe

Das Streichen kann beginnen!

Praktisches im Umgang mit Leinölpaste

 

Übrig gebliebene Leinölpaste lässt sich gut aufbewahren, wenn sie  z.B. in ein Marmeladenglas umgefüllt wird. Wichtig ist, das Glas bis zum Rand mit kaltgepresstem Leinöl zu füllen. Bei Berührung mit Luft bildet sich sonst eine Haut auf der Oberfläche der Paste. So ist die Farbpaste über viele Jahre haltbar.

 

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