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Leinölfarbe als Schutz gegen Korrosion von Metall

Eisen beginnt zu Rosten, wenn die Metalloberfläche beispielsweise Sauerstoff in Kombination mit Wasser ausgesetzt ist. Um Rostbildung zu verhindern kann man mit einem Ölhaltigen Überzug den Metallgegenstand einfach von der Umgebung abschirmen.

Leinölfirnis, das gekochte Leinöl, trocknet schneller als kaltgepresstes Leinöl und bildet eine härtere Oberfläche. Fügt man Tonkinlack hinzu, ein als Schiffslack bekannter Lack, bestehend aus polymerisierten Leinöl und chinesischem Tungöl, dann erzeugt dieses Naturprodukt einen zusätzlichen Rostschutz. Angerührt mit Eisenmenninge, auch als Hämatit bezeichnet oder Graphit ergibt sich ein Metallüberzug der ideal vor Rostbildung schützt.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass schon gerostete Metalloberflächen vom Rost befreit werden. Durch Bürsten mit Drahtbürsten, Schleifen mit Stahlwolle oder Sandstrahlen lässt sich die Oberfläche bis aufs blanke Metall reinigen.

Leichter Rost lässt sich auch mit einer schwachen Säure entfernen. Dafür wird häufig verdünnte Phosphorsäure empfohlen.

Ist die Metalloberfläche entrostet muss das Eisen gut entfettet werden und unbedingt trocken sein. Es darf keine feine Wasserschicht auf der Oberfläche sein. Das heißt auch, nicht bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Nebel Metallgegenstände im Außenbereich streichen.

Der erste Anstrich muss den bestmöglichen Kontakt mit dem Material eingehen. Deshalb muss der erste Anstrich mager sein, d.h. der Ölanteil in der Farbe ist geringer. Eisenmenninge verbindet sich mit Schmiedeeisen zu einer „rostigen“ Schicht. Zweimal mager gestrichen, ohne Zwischenschliff und 3 Tage durchgehärtet, kann der Metallgegensstand mit der endgültigen Farbe gestrichen werden.

 

Ofentür gestrichen mit graphitfarbender Leinölfarbe

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