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wertvolle Tipps wie man mit Leinölfarbe streicht

 

  • Die ersten 24 Stunden nach Auftragen der Leinölfarbe sollte es möglichst nicht regnen, da die Wassertropfen sich auf der Farboberfläche absetzen und sie dann fleckig erscheinen lässt.
  • Leinölfarbe muss gut ausgestrichen werden und förmlich ins Holz einmassiert werden. Wird eine zu dicke Farbschicht aufgetragen, trocknet diese erstens langsamer und zweitens besteht die Gefahr von Kräuselungen/Faltenbildung. Deshalb Leinölfarben unbedingt immer dünn auftragen!
  • Benutzen Sie immer dichte Pinsel mit vielen und starken Schweineborsten. Die passenden Pinsel finden Sie in unserem Shop
  • Die Verwendung von kräftigen Reinigungsmitteln (hoher pH-Wert) kann Leinölfarben chemisch verändern und unbrauchbar machen. Flächen, die gestrichen werden sollen, sollten daher zuvor nur angeschliffen und abgestaubt werden. Passendes Werkzeug zur Farbentfernung finden Sie in unserem Shop
  • Es ist empfehlenswert, stark saugende Untergründe vorher mit Öl zu grundieren. Wir empfehlen dazu unser kaltgepresstes Leinöl. Es ist frei von Schleimstoffen und kann sehr tief in den Untergrund eindringen. Kaltgepresstes Leinöl aus Schweden finden Sie in unserem Shop.
  • Rechnen Sie bei Anstrichen mit Leinölfarben immer mit ca. drei Lagen. Die erste Schicht dringt in der Regel komplett in den Untergrund ein. Der zweite Anstrich ist zum Teil filmbildend auf der Oberfläche, erscheint aber oft noch "fleckig". Erst die dritte Lage bildet einen ebenmäßigen Oberflächenglanz und verlängert die Lebensdauer des Anstriches insgesamt.
  • Pigmentierte Leinölfarbe ist ein Naturprodukt, kleine Farbunterschiede sind deshalb völlig normal.
  • Mit Leinöl getränkte Lappen können sich leicht entzünden. Sie müssen deshalb immer in einem Eimer mit Wasser oder in einem Metallbehälter aufbewahrt werden.

 fertige Leinölfarbe blau

Praktisches im Umgang mit Leinölfarbe

Bleibt die angerührte Leinölfarbe über Nacht stehen oder längere Zeit unbenutzt, ist es ratsam die Farbe mit Frischhaltefolie abzudecken. Dazu sollte die Folie direkt auf die Farbe "gedrückt" werden. So kommt die Farbe nicht in direkten Kontakt mit Sauerstoff und bildet keine Haut. Vor Gebrauch die Folie vorsichtig abziehen und die Farbe gründlich aufrühren. Benutzte Pinsel lassen sich gut in einem Glas mit kaltgepresstem Leinöl oder notfalls in Wasser aufbewahren. Streichen Sie das Öl oder Wasser gründlich vor Gebrauch, z.B. in Zeitungspapier oder einem Lappen, aus.

Nach Gebrauch lassen sich die Pinsel am besten mit Leinölseife reinigen. Streichen Sie die überschüssige Farbe gut aus und massieren Sie anschließend die Leinölseife gut in den Pinsel ein. Lassen Sie die "eingeseiften" Pinsel eine Stunde stehen und spülen Sie Ihren Pinsel danach gründlich mit heissem Wasser aus. Wichtig: erst Seife, dann Wasser. Selbst angetrocknete Farbreste löst Leinölseife an, hier verlängern Sie einfach die Einwirkzeit. Es ist sehr wichtig, die Pinsel gründlich auszuwaschen, damit keine Seifenreste im Pinsel zurückbleiben. Diese könnten ansonsten die Leinölfarbe beim nächsten Mal anlösen. 

Noch nicht eingetrocknete Farbflecken auf der Kleidung lassen sich in der Regel vorsichtig mit Leinölseife entfernen. Dabei sollte der Fleck vorher angefeuchtet werden und die Seife lange genug einwirken können.

 

Leinölfarbe anmischen

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