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Freitag, 27 Juni 2014 00:00

Neu im Sortiment

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Wir haben diesen Monat drei sehr schöne Farben neu ins Sortiment aufgenommen.

 

Leinölfarbe Veronagrün Leinölfarbe Raadvordgrün Leinölfarbe Skagengelb

Veronagrün ein schöner

blassgrüner Farbton

Raadvadgrün eine dunkle warme

und elegante Farbe

und Skagengelb, ein zurückhaltener

warmer Gelbton.

 

Diese Farbaufnahmen geben leider nur ein ungefähres Bild vom Farbton. Sie dienen nur zur Orientierung. Um einen richtigen Eindruck von den Farben zu bekommen,

empfiehlt es sich immer eine Farbprobe in unserem Shop zu bestellen.

Mittwoch, 18 Juni 2014 00:00

Leinölkitt

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Kitt in dieser Zusammensetzung kennt man schon seit ca. 1700. Er besteht aus ca. 85% Kreide und 25% Leinöl. Man verwendet ihn hauptsächlich zur Abdichtung beim Einsetzen von Fensterglas. Leinölkitt lässt sich aber auch ideal zum Ausbessern von schadhaften Holzbauteilen verwenden.

Wie unsere Leinölfarben härtet Leinölkitt durch Oxidation an der Luft. Mit der Zeit wird Leinölkitt spröde und fängt an zu bröckeln. Den losen Kitt entfernt man vorsichtig und erneuert ihn, da sonst das Fenster undicht wird.

Bevor man seine Fenster kittet oder schadhafte Bauteile mit Kitt ausbessert, sollte die Kittfalz oder die Schadstelle vorher mit kaltgepresstem Leinöl grundiert oder mit Schellack bestrichen werden. Das Holz bedient sich ansonsten am Öl im Kitt und der Kitt wird schneller spröde. Die Glasfalze müssen sauber, staubfrei und trocken sein. Und die Grundierung darf keinen Film bilden, daher sollte man überschüssiges Öl mit einem Lappen abnehmen. (In Öl getränkte Lappen sind entzündlich!)

Kitt lässt sich am einfachsten ein paar Tage nach dem Verglasen überstreichen. Da die Kittoberfläche nicht witterungsbeständig ist, sollte man diese frühestens nach der Hautbildung oder spätestens nach ca. 4-8 Wochen mit Leinölfarbe überstreichen. Zu frühes Überstreichen kann zu Faltenbildung in der Farbschicht führen. Beim letzten der drei Fensteranstriche mit Leinölfarbe sollte man ca. 1mm über den Kittrand auf das Glas streichen. Damit dichtet man den Kitt zusätzlich ab.

Sind auf den Fensterscheiben Fettflecke vom Kitt übrig, lassen sich diese ganz einfach mit etwas Champagnerkreide entfernen. Wird der Kitt zu weich beim Arbeiten, kann man auch ganz einfach Champagnerkreide darin verkneten, so erhält man die passende Konsistenz zum Verarbeiten.

Die verwendeten Werkzeuge (Kittmesser) lassen sich gut mit Champagnerkreide reinigen und anschließend, wenn gewünscht, mit Pinselreiniger waschen.

 Unser Leinölkitt im Shop.

 Leinölkitt

Dienstag, 27 Mai 2014 00:00

Farbe der Woche: Lichtgrau

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Seit dieser Woche gibt es in unserem Sortiment drei neue Grautöne.

Davon möchte ich unser Lichtgrau näher vorstellen.

Besucht man verschiedene königliche Gebäude und Anwesen in Dänemark, wird man nicht umhin kommen zu beobachten, dass Türen und Tore mit einem angenehmen hellen Grauton gestrichen sind.

Helles Grau findet man überall in Skandinavien. Es hat den Vorteil Dinge optisch zu öffnen, ohne zu überstrahlen, wie reines Weiß es an einem sonnigen Tag tut. Gerade Türen und Tore verschwinden dadurch nicht in einer hellen Fassade oder werden zu einem „Loch“ in der Wand, wenn sie mit dunklen Farben gestrichen werden.

Oder wie das wunderschöne Badehotel Svinkløv ganz im Norden von Jütland gelegen.

Direkt am Strand würde es weiß gestrichen völlig überstrahlen. In Grau wirkt es in dunklen, stürmischen Herbsttagen einladend und freundlich und im Sommer ist ein freundlicher Lichtblick bei einem Strandspaziergang.Badehotel Svinklov mit Leinölfarbe

Lichtgrau ist im Vergleich zu unserem Jensengrau wärmer im Ton. Beide haben die gleiche Helligkeit. Sucht man nach einem charakterstarken Grauton, dann empfiehlt sich unser Rosenholmgrau. Benannt nach einen Schloss in der Nähe von Århus.

Donnerstag, 08 Mai 2014 00:00

Tonkinlack- Le Tonkinois

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Eine mit Leinölfarbe gestrichene Fläche bleibt verhältnismäßig weich. Sucht man nach einem Material, das abrieb- und stoßfest ist, dann empfiehlt sich Tonkinlack.

Tonkinlack besteht aus einem Gemisch von Leinöl und chinesischem Tungöl. Tungöl, auch chinesisches Holzöl genannt, verleiht Leinöl eine besonders gute Haltbarkeit. Tungöl ist ein Pflanzenöl, das durch Auspressen der Samen des Tung- oder Abrasinbaumes gewonnen wird. Dieses Öl oxidiert ähnlich wie Leinöl, härtet aber schneller und bildet eine eher harzartige, harte Oberfläche. Kombiniert man Leinöl und Tungöl miteinander erhöhen sich Glanz und Abriebfestigkeit.

Im Innenbereich ist Tonkinlack ein idealer Schutz für jedes Holz. Es bewahrt die Natürlichkeit und warme Ausstrahlung des Holzes. Bei hellen Holzarten sollte man beachten, dass die goldgelbe Eigenfarbe vom Tonkinlack das helle Holz deutlich im Aussehen verändert.

Le Tonkinois ist UV-beständig, lichtecht und einfach in der Anwendung. Es ist frei von aromatischen, ätherischen, chlorierten Lösungsmittel, beinhaltet aber als Verdünngsmittel Waschbenzin.

Anstriche mit Tonkinlack haben ein glänzendes Aussehen, das sich durch Zusatz von Gelomat in seidenmatten oder matten Glanz justieren läßt.

Tonkinlack hat sich bewährt als Holzschutz, Boden- und Schiffslack, eignet sich aber auch hervorragend als Überzugslack für Metalle.

Je nach Untergrund und Bedingungen sind 2-4 Anstriche notwendig. Tonkinlack ist nach ca. 2h staubtrocken, gehärtet nach ca. 8h und nach 24h wieder überstreichbar. Es empfiehlt sich den Tonkinlack vor Gebrauch in einem Wasserbad zu erwärmen. Erwärmter Tonkinlack lässt sich leichter verstreichen und dünner auftragen. Gerade die Schichtdicke ist entscheidend, für ein schönes Ergebnis. Tonkinlack neigt dazu Bläßchen zu bilden, wenn der Lack zu dick aufgetragen wurde. Das im Tonkinlack enthaltene Waschbenzin verfüchtigt sich während des Trocknungsprozesses. Bei einer zu dick aufgetragenen Schicht, härtet die Oberfläche zuerst aus und verhindert damit, das "ausdünsten" des Waschbenzins. Es bilden sich Bläßchen. Das gleiche gilt für Luft, die bei zu starkem Umrühren dem Lack zugeführt wurde.

Für Flächen im Aussenbereich ist unpigmentierter Tonkinlack nicht geeignet. Flächen, die der Witterung stark ausgesetzt sind, müssten einmal im Jahr erneuert werden und sind damit recht pflegeintensiv.

Le Tonkinois hat eine Reichweite von ungefähr 20m² pro Liter. Unser Tonkinlack im Shop.

 ein Boden mit Tonkinlack gestrichen

Seit Kurzem führen wir auch handgefertigte Pinsel speziell für Leinölfarben aus Dänemark von der Firma Guldberg. Dieses Unternehmen ist bekannt für sein Qualitätsbewußtsein. Unser dänischer Produzent stellt seit 1979 Pinsel selbst her. Die bei uns erhältlichen Pinsel bestehen aus hellem flexiblem Naturhaar. Die Borsten werden sorgfältig sortiert, gereinigt und zweimal gekocht, was den Haaren Geschmeidigkeit und mehr Stabilität verleiht. Es werden nur hochwertige Borstenhaare zur Pinselherstellung verwendet. Dadurch sind die Borstenhaare etwa gleich lang, so dass darauf verzichtet werden kann, die Borsten zusätzlich zu stutzen. Damit bewahrt man die gespalteten Spitzen des einzelnen Haares, die die Farbe am besten halten und einen ebenmäßigen Farbaufstrich gewährleisten. unsere Pinsel im Shop

neue Pinsel von Gulberg

 

Mittwoch, 02 April 2014 00:00

Farbe der Woche: graues Graphit

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Leinölfarben eignen sich hervorragend für Metalle.

Soll der Anstrich nicht nur vor Rost schützen, sondern auch ein Hingucker werden, dann gehört das graue Graphit zu den schönsten Farbtönen.

Gußeiserne Objekte heben sich dezent hervor und Details werden wunderschön unterstrichen. Graphit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral und gehört zu der Gruppe der Kohlenstoffe. Seine kristalline Struktur erzeugt den typischen metallischen Glanz der Farbe. Graphit ist ein sehr gut deckender Farbton und dazu noch lichtecht.

Ofen mit Leinölfarbe in Graphitgrau

 

 

Streicht man mit grauem Graphit Metalloberflächen, muß die Oberfläche gründlich entrostet, entfettet und trocken sein. Wichtig ist, dass der erste Anstrich den optimalsten Kontakt mit dem Material eingeht. Die graphitgraue Leinölfarbe muß daher mager eingestellt sein, d.h. ca. 70% Farbpaste und 30% Leinöl oder Leinölfirnis. Man sollte mit mindestens zwei Anstrichen rechnen, ohne Zwischenschliff und sollte anschließend die Farbschicht gut durchhärten lassen.

Dienstag, 11 März 2014 00:00

Farbe der Woche: reines Weiß

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Unser reines Weiß ist ein Gemisch aus 80% Titanweiß und 20% Zinkweiß. Wir bezeichnen es als reines Weiß, da es nur aus diesen beiden Weißpigmenten besteht und nicht abgetönt wurde mit anderen Farbtönen.

Titan- und Zinkweiß bilden eine interessante und optimale Kombination.

Titanweiß hat die höchste Deckkraft aller weißen Pigmente und kann bis zu einem gewissen Grad eine Vergilbung verhindern. Interessanterweise wurde es 1791 als ein Bestandteil vom Sandstrand in Cornwall entdeckt und erstmals 1908 als Pigment beschrieben. Seit 1918 wird es industriell hergestellt. Durch seine hohe Deckkraft setzt es sich in den 30iger Jahren als wichtigstes weißes Pigment durch.

Zinkweiß kennt man schon im Mittelalter, es wird in der Alchemie genutzt und ist im 18. Jahrhundert ein sehr gebräuchliches Heilmittel. Noch heute findet man es in Wundcreme oder anderen Arzneimitteln. Zink hat eine antiseptische Wirkung und verhindert in unserem Bereich beispielsweise Oberflächenschimmelbildung. Als Pigment wird es seit ca. 1780 verwendet. Winsor & Newton vermarkten Zinkweiß seit 1850 als Chinesisch Weiß und machen es damit überall bekannt.

 

Leinölfarbe reines Weiß

 

Im Verhältnis 80% zu 20% ergänzen sich Titan- und Zinkweiß mit ihren Eigenschaften. Titanweiß bildet ausgehärtet eine eher recht weiche Farbschicht, während Zink durch eine Verseifung in Verbindung mit Öl allein eher viel zu hart wird.

Zusammen ergeben sie ein sehr deckendes Weiß, das weniger gilbt und Oberflächenschimmelbildung bis zu einen gewissen Grad verhindert. Die Oberfläche bleibt elastisch und bietet für Holzoberflächen eine ideale Farbschicht, die weder zu hart noch zu weich ist.

Dienstag, 04 März 2014 00:00

Farbe der Woche: Schwedenrot

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Schwedenrot ist eine Farbe, bei der jeder sofort eine konkrete Vorstellung vor Augen hat. Man kennt die rot gestrichenen Hausfassaden mit weißer Umrandung aus Schweden und verbindet damit ein gutes Lebensgefühl.

Ursprünglich ist das originale Schwedenrot ein Nebenprodukt das beim Bergen von Kupfer gewonnen wurde. Die heute stillgelegte Kupfermine lag im schwedischen Ort Falun. Der geschützte Farbton Falunrot ist ein Pigmentgemisch mit Bestandteilen aus Eisenoxiden, Kupfer und u.a. Blei und eigentlich eine Dispersionsfarbe, da er mit Kleister und Leinöl verkocht wurde. Das originale Schwedenrot ist heute nicht mehr erhältlich, dafür gibt es aber weiterhin den bekannten Farbton.

Unsere Leinölpaste Schwedenrot basiert auf roten Eisenoxiden, es ist ein sehr deckender Farbton, lichtecht und ungiftig.

 

Haus in Schwedenrot gestrichen

Schwedenrot ist ein wärmender Rotton und vermittelt wirklich ein wohliges Gefühl. In Leinöl gestrichen erhalten die Oberflächen neben dem schönen Farbton auch eine besondere Sinnlichkeit und Stofflichkeit, die nur Leinöl erzeugen kann.

Almue ist ein sehr alter Begriff und meint die „gewöhnlichen“ Leute, die „armen“ Leute. Häufig findet man skandinavische Bauernmöbel in diesem graublauen Ton gestrichen, die anschließend noch mit Blüten und Blättern verziert wurden.

Almueblau hat also eine lange Tradition und jeder in Skandinavien kennt dieses beruhigende Blau.

Schrank mit Taubenblau oder Almueblu gestrichen

Unser Almueblau/Taubenblau ist ein deckender Farbton. Seine graublaue Färbung mit rötlichem Einschlag erweckt Gemütlichkeit und ist ganz und gar ein sehr natürlicher Ton.

Sonntag, 12 Januar 2014 16:07

Video Leinölproduktion

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Hier sieht man, wie unsere wunderschönen Leinölpasten hergestellt werden.

Dieser Film stammt aus dem Hause Original Linoliemaling - unser Produzent aus Dänemark.

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