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SchwedenhausLeinölfarben als idealer Holzschutz 

Farben auf Leinölbasis wurden jahrhundertelang angewendet und haben sich durch ihre positiven Eigenschaften bewährt. Leinölfarben sind diffusionsoffen und verhindern damit, dass das Holz unter dem Anstrich ungesehen verrottet. Die meisten Leinölfarben sind wetterbeständig. Leinöl hat eine geringe Molekülgröße, deshalb dringt es problemlos tief in den Untergrund ein und ermöglicht, verglichen mit anderen Farben, die bestmögliche Haftung auf dem Untergrund. Leinöl nimmt nach dem Anstrich an Volumen zu und deshalb kann kein Wasser mehr in das Holz eindringen. Das Holz wird gepflegt und verrottet nicht. Dazu kommen die in der Farbe enthaltenen Pigmente. Sie schützen vor der UV - Strahlung der Sonne. 

Leinölfarbe pflegt und schützt das Holz

Behandelt man beispielsweise seine Holzfenster und Türen mit Leinölfarben, gewährleistet man dem Material die optimalste Pflege. 

Leinölpasten und ihre Vorteile

Herstellung einer Leinölpaste

Leinölpasten sind in Leinöl geriebene Pigmente. Um eine Farbpaste herzustellen, werden Pigmente und Leinöl auf einer Walze wiederholt miteinander verrieben. Die Konsistenz ist der einer Künstlerfarbe aus der Tube ähnlich. Bevor sich die Pasten als Farbe einsetzen lassen, müssen sie mit Leinöl verrührt werden.

Eine streichfertige Farbe besteht in der Regel aus einem Verhältnis von 1:1 (Paste/Leinölfirnis), ein Volumenanteil Farbpaste zu einem Volumenanteil Leinölfirnis. Da jedes Pigment andere Eigenschaften mitbringt, variiert die Menge des Leinölfirnis, die der jeweiligen Farbe hinzugefügt werden muss. Möchten Sie die Trocknungszeit verkürzen, können Sie der Farbe Sikkativ hinzufügen. Auch hier variiert die Menge an Sikkativ, die Sie der Farbe zufügen wollen, abhängig vom Pigment Eine Anleitung zum Anrühren von Leinölfarben finden Sie unter "Anwendungen", hier gibt es zusätzliche Informationen zum Arbeiten mit Leinölfarben. 

Leinöl als Bindemittel für Farben

Leinölfeld

Als Bindemittel für Malfarben verwendet man Leinöl seit der Zeit der Wikinger. Leinölfarben überzeugen durch ihre vielen verschiedenen positiven Eigenschaften. Leinöl zeichnet sich durch seine besonders gute Haftung auf fast allen Untergründen aus. Es haftet auf Metallen, Holz und Putzen. Damit bildet es eine solide Grundlage für alle späteren Farbanstriche. Außerdem besitzen Leinölfarben eine hohe Elastizität. Leinölfarben lassen sich einfach auf vorherige Ölanstriche auftragen, wobei die winzigen Moleküle des Leinöls in die Farbschichten eindringen und eine gute Verbindung zwischen den Farbschichten bilden. Der feste Farbfilm ist diffusionsoffen. 

Leinöl bildet einen festen Film durch Sauerstoffaufnahme, Oxidation, dadurch erfolgt eine Gewichtszunahme von bis zu 20%. Ist die Schichtstärke beim Auftragen/Streichen zu stark, trocknet die Farbschicht von der Oberfläche her, die Farbe runzelt, bildet Falten und führt zu unendlichen Trocknungszeiten

Le Tonkinois - Ein Lack für stark beanspruchte Flächen

 

Le TonkinoisTonkinlack bzw. Tungöllack ist ein Lack, der ideal für Fußböden, Treppen, Möbel und alles geeignet ist, was starken Beanspruchungen ausgesetzt ist. Er ist ein abriebfester, trittfester und langlebiger Lack, der sich außerdem leicht reinigen lässt und allergenarm ist. Tonkinlack von Le Tonkinois eignet sich für Holzflächen, die permanenten Temperaturschwankungen und hoher Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Das Innenklima wird von dem gehärteten Lack nicht belastet. Die französische Marine setzt bis heute Tonkinlack zum Wetterschutz ihrer Schiffe ein. Unseren Tonkinlack können Sie in unserem Shop kaufen.

Eisenvitriol ist eine schöne, lebendige und temperamentvolle Kalkfarbe

Sie sind auf der Suche nach Leben und Farbenspiel unter ständiger Veränderung? Dann probieren Sie doch einen Anstrich mit Eisenvitriolkalk.

Eisenvitriol auf KalkfarbeIn Skandinavien war die eisenvitriolgelbe Oberflächenbehandlung in den letzten 20-30 Jahren die beliebteste Fassadenbehandlung für sowohl alte als auch neue Gebäude. Der gelbe Kalkanstrich hat einen charakteristischen warmen rostgelben Farbton. Mit der Zeit ändert sich der Farbton, er wird dunkler und "flammt" auf der Wandfläche auf. Durch die Feuchtigkeit in der Luft bilden sich warme rotbraune Felder die ein wunderschönes Farbenspiel ergeben. Je nach Mischungsverhältnis im Kalk und den Feuchtigkeitsverhältnissen im Mauerwerk und der Umgebung kann die Farbe eines Eisenvitriolkalkanstriches von hellem Gelb bis dunklem braunorange variieren. Eisenvitriolgelb als Kalkfarbe unterscheidet sich von anderen Kalkfarben dadurch, dass die gelbe Eisenvitriolkalkschicht chemisch entsteht. Durch den Zusatz der grünen Kristalle (Eisensulfat) im Kalk entsteht eine neue Farbgebung. Gewöhnlich fügt man Kalk kalkechte Pigmente hinzu und bestimmt dadurch die Farbe des Kalkanstriches. Eisenvitriolkalk verhält sich auch anders als der normale eingefärbte Kalk. Mischt man den Kalk mit Eisenvitriol an, erhält man eine grüne Mischung. Sobald man diese Mischung auf die Wandfläche aufträgt ändert sie ihre Farbe von hellgrün zu rostbraun, um dann im trockenen Zustand in einem wunderschönen warmen Gelbton zu erstrahlen. 

 

 

 

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